Die Lektura

Eine Schrift von Martin Guder

Jeder kennt sie, die Fraktur. Sie hat einen angestaubten Ruf und als »altdeutsch« wird sie auch ab und an mal verschrien. Man könnte sagen unter dem gemeinen Volk hat sie einen nicht ganz so guten Stand.

Ganz abgesehen davon kann man sie fantastisch für Headlines verwenden. Seit neuestem kann man die Fraktur jedoch auch für alles andere benutzten. Martin Guder hat mit der Lektura eine Schrift veröffentlicht, die sowohl für Headlines als auch für Mengentexte funktioniert. Der Witz an der ganzen Geschichte? Ich muss diesen Text schreiben und kenne den lieben Martin auch noch. Also was tun, wenn man Martin und seiner Schrift gerecht werden will? Genau dies: Eine sporadische Einleitung, die nicht schmerzt, Erklärung meiner Problematik, diesen Text zu schreiben, einen lieben Gruß an denMartin, ein paar Links und dann Bilder, Bilder, Bilder, da es ja um die Schrift geht und nicht um meine Credibility als Autor von Texten.

»Am Entwurf hängt eigentlich mehr als an der Technik.«
Zu Besuch bei Drucker und Schriftsetzer Martin Z. Schröder

Die Schrift ist in zwei Schnitten (Light und Regular) bei Gestalten Fonts (Gestalten Verlag) erwerbbar. Außerdem wurde die Lektura im Buch Black Antoinette verwendet, im Typodarium 2012 veröffentlicht und bei der PAGE sowie bei SLANTED wurde über sie berichtet.

Bier und Marken
Versuchung, Verkauf, Versprechen.

Was anderes gefällig?

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